Sonntag, 24. Juli 2016

26.11.2010Nachrichten

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3. Deutscher Fahrlehrerkongress: Verkehrsminister Ramsauer verkündet Begleitetes Fahren als Dauerrecht

Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer brachte den 1.500 Teilnehmern des 3. Deutschen Fahrlehrerkongresses aktuelle Informationen aus dem Bundesrat mit
© Foto: Hans Kitzberger
Wegen der Abstimmung im Bundesrat mussten die rund 1.500 Teilnehmer des 3. Deutschen Fahrlehrerkongresses in Berlin ein wenig auf den Hauptredner warten. Dafür war die Nachricht, die Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer mitbrachte, umso erfreulicher. Der Minister berichtete von der Entscheidung des Bundesrates, das Begleitete Fahren ab 17 ab dem 1. Januar 2011 als Dauerrecht einzuführen. „Wir haben hier wirklich etwas für die Verkehrssicherheit vorangebracht!“ stellte Ramsauer unter dem Beifall des Publikums fest.

Mehr Klarheit besteht nach der Entscheidung des Bundesrats zur Winterreifenpflicht. Bei Schnee, Eis- oder Reifglätte müssen die Autofahrer Reifen mit M+S-Kennung, mit dem Schneeflockensymbol oder Ganzjahresreifen einsetzen. Das entsprechende Bußgeld wurde von 20 auf 40 Euro und bei Gefährdung von 40 auf 80 Euro erhöht. Nun muss die Verordnung noch von der Bundesregierung in Kraft gesetzt werden.

Bei der Herabsetzung der Altersgrenze für die künftige Klasse AM von 16 auf 15 Jahre hielt sich Ramsauer bedeckt. Gerhard von Bressensdorf, der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) gab dem Verkehrsminister noch einmal deutlich die positive Einstellung des Berufsstandes in dieser Frage mit auf den Weg. Konstruktive Kritik übte von Bressensdorf am Feuerwehrführerschein und betonte, dass die Einsatzkräfte nur über Fahrschulen eine solide Fahrausbildung bekommen.

(kitz, 26.11.2010)
 

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