Fahrschule-Online Heft

Der Umgang mit den größeren Fahrzeugen und ihren toten Winkeln steht im Zentrum mehrerer Übungen (Foto: Fund)
BVF wies Verbandsvertreter in "Zivi-Programm" ein
Seit dem 1. Oktober 2009 müssen Zivildienstleistende, die mehr als 50 Prozent ihrer Tätigkeit im Fahrdienst verbringen, ein Fahrtraining absolvieren, bevor sie ihren Dienst antreten ("Fahrschule" 10/2009 berichtete). Da das Bundesamt für den Zivildienst ausdrücklich kein "Fahrsicherheitstraining" vorschreibt, sondern eine Orientierung an den Erfordernissen der Einsatzstellen, können auch Fahrlehrer sich auf diesem Gebiet engagieren, die keine vom DVR zertifizierten Sicherheitstrainer sind.
Im Auftrag der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) hat deshalb deren 2. stellvertretender Vorsitzender Peter Tschöpe ein "Fahrtraining für Zivildienstleistende" entwickelt, das er am 20. Oktober 2009 bei einem Einweisungslehrgang in Hannover vermittelte. Kollegen aus allen 18 Landesverbänden der BVF können nach dieser Einweisung ihrerseits eintägige Einweisungkurse für ihre Mitglieder durchführen.
Das Fahrtraining umfasst Übungen, in denen es in erster Linie um die Beherrschung der für die meisten Zivildienstleistenden ungewohnten Transporter und ihre Abmessungen geht. Es ist für den Einsatz auf öffentlich zugänglichen Flächen konzipiert und setzt nur einfache Hilfsmittel voraus.
Wie das Fahrtraining genau aufgebaut ist, erfahren Fahrlehrer in einem Bericht über die letzte Vorstandssitzung der BVF in der November-Ausgabe sowie in einem ausführlichen Artikel im Dezember-Heft. Das Fahrtraining ist nur für Mitglieder der 18 Landesverbände der BVF zugänglich. Weil eine Einweisung nötig ist, bekommen interessierte Verbandsmitglieder erst dort eine Programm-CD.
(dif, 23.10.09)
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