Mittwoch, 13. Dezember 2017

17.12.2015Nachrichten

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Falschfahrerwarner als vernetzter Lebensretter

Falschfahrerwarner
Schnell übertragene Verkehrsdaten ermöglichen einen vernetzten elektronischen "Horizont". Dieser kann vor Stauenden, Baustellen oder sogar Glatteis warnen.
© Foto: Bosch

Das Auto der Zukunft nutzt aktuelle Informationen aus dem Internet, um die Fahrzeuginsassen sicher und komfortabel ans Ziel zu bringen. Vor wenigen Wochen stellte das Unternehmen Bosch dazu einen Falschfahrerwarner vor, der Autofahrer über die Cloud innerhalb von zehn Sekunden warnt, wenn ihnen ein Geisterfahrer entgegen kommt. Das System soll schon 2016 in Serie gehen und ist ein echter vernetzter Lebensretter.

Aus der Cloud verfügbare Informationen zu Staus, Glatteis oder Falschfahrern bilden mit Infrastrukturdaten von Parkhäusern oder Ladesäulen einen erweiterten vernetzten Horizont – den „Connected Horizon“. Das Fahren wird dadurch auch sicherer, da das Auto künftig rechtzeitig vor dem Stauende hinter der Kurve oder vor plötzlichem Nebel warnt.

So ermöglichen exakte Stau- und Streckendaten auch ein routenoptimiertes Lademanagement bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Und schließlich steigt der Komfort. Denn Vernetzung ist auch eine Voraussetzung für das automatisierte Fahren. Nur so ist ein komfortables Abbremsen vor Baustellen, Stauenden oder Unfallstellen möglich.

(Bosch/Stephan Kraus/dk/tc)

 

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