Sonntag, 20. Mai 2018

14.05.2018Nachrichten

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Gehört automatisiertem Parken die Zukunft?

Bosch testet automatisiertes Parken
So stellt sich Bosch das automatisierte Parken vor: Fahrzeug vor dem Parkhaus abstellen, per Smartphone den Parkvorgang bestätigen und schon sucht sich das Auto einen freien Platz
© Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch

In einem Parkhaus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) werden Autos künftig selbstständig einparken. Das berichtet auto-medienportal.net. Für die Einrichtung der Infrastrukturtechnik sorgt Bosch, die Autos stellt der Fahrzeughersteller e.Go bereit.

Der automatisierte Einpark- und Vorfahrservice, im Fachjargon auch Automated Valet Parking genannt, funktioniert so: Das Fahrzeug wird in einer gekennzeichneten Zone vor der Einfahrt eines Parkhauses abgestellt. Der Fahrer steigt aus und gibt per Smartphone-App seinem Auto den Auftrag, sich selbst einen Parkplatz zu suchen. Genauso kommt der Wagen bei Bedarf auch fahrerlos wieder zurück. Im ersten Schritt soll das Automated Valet Parking mit bis zu zwölf e.Go Life realisiert werden. Die Autos stehen e.Go-Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung. 

"Selbst parken ist ein Auslaufmodell. Das Auto kann mit dieser Technik viel besser einparken und erspart Autofahrern Zeit und Stress", sagt Dirk Hoheisel, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung. Günther Schuh, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik an der RWTH und Chef des Fahrzeugherstellers e.Go ergänzt: „Parkhäuser sind das Revier eines kompakten, wendigen Stadtautos wie dem e.Go Life. Mit dem Automated Valet Parking können wir noch mehr erreichen – nämlich bis zu 50 Prozent mehr Fahrzeuge in einem existierenden Parkhaus unterzubringen."

(ampnet/ms)

 

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