Donnerstag, 22. Juni 2017

16.06.2017Recht

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In die Irre geführt

Fahrschule
Das Landgericht Bielefeld untersagte einer Fahrschule irreführende Werbung
© Foto: Björn Wylezich / stock.adobe.com

Das Landgericht Bielefeld beanstandete folgende Aussage der Fahrschule: "Die ersten Fahrstunden auf unserem Simulator – spart Geld, macht Spaß und ist ein toller Einstieg in die Welt des Autofahrens". Das sei irreführend, denn der Nachweis einer Kosteneinsparung sei bisher nicht erbracht worden.

Die Unternehmen dürfen nach Ansicht der Bielefelder Richter auf die Vorteile eines Fahrsimulators zu Beginn der Ausbildung hinweisen. Sie dürfen diese Aussage aber nicht mit der Behauptung einer Ersparnis verbinden.

Landgericht Bielefeld

Aktenzeichen 15 O 110/16

(tc)

 

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