Mittwoch, 13. Dezember 2017

04.10.2017Recht

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Kasko: Kein Anspruch auf Schadensersatz bei zu später Mitteilung

Kasko
Eine „vorsätzliche Verletzung der Anzeigeobliegenheit“ gegenüber der Kaskoversicherung kann dazu führen, dass man auf seinem Unfallschaden sitzen bleibt.
© Foto: Eisenhans/stock.adobe.com

Teilt ein Versicherungsnehmer - in Kenntnis der ihm obliegenden Anzeigepflicht - seinem Kaskoversicherer einen Unfallschaden erst knapp sechs Monate nach dem Verkehrsunfall mit, kann der Kaskoversicherer berechtigt sein, eine Entschädigung zu verweigern.

Eine solche „vorsätzliche Verletzung der Anzeigeobliegenheit“ sah das Oberlandesgericht Hamm im vorliegenden Fall und bestätigte damit das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Essen.

Oberlandesgericht Hamm

Aktenzeichen 20 U 42/17

(tc)

 

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