Mittwoch, 26. Juli 2017

29.12.2016Nachrichten

drucken email

Teststrecke: Der selbstleuchtende Radweg

Leuchtender Radweg
Bei der Herstellung wurden spezielle synthetische Substanzen, sogenannte Luminophoren, verwendet
© Foto: Strabag

Blaues Licht für mehr Verkehrssicherheit: In Polen ist Ende 2016 in der Nähe der polnischen Stadt Lidzbark Warmiñski ein selbstleuchtender Radweg für Radfahrer freigeben worden. „Es handelt sich um einen der ersten selbstleuchtenden Radwege weltweit“, sagt Marianne Jakl, Konzernkommunikation und Investor Relation des Baukonzerns Strabag, für den Bau verantwortlich war. 

Der Radweg leuchtet nachts blau – und das ohne zusätzlichen Strombedarf. „Aufgrund seiner einzigartigen Oberfläche speichert der Belag Tageslicht, das nach Einbruch der Dunkelheit – abhängig von den Tageslichtverhältnissen – bis zu zehn Stunden lang abgegeben wird“, erklärt Jakl.  Somit sei der Weg autark, umweltfreundlich und verbessere vor allem die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern in der Nacht. 

30 bis 60 Minuten Tageslicht sollen reichen, damit der Radweg den Fahrern für acht Stunden über Nacht den Weg weist. Dabei soll das genutzte Material seine Leuchtfähigkeiten für 20 Jahre behalten. Ob das wirklich so ist, wird der Praxiseinsatz zeigen - die errichtete Strecke bei Lidzbark Warmiñski ist aus diesem Grund nur ein Test. 

(tr)

 

Aktuelle Magazin-Ausgabe

Ausgabe 7/17

Titelbild