Samstag, 07. Dezember 2019

14.07.2019

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Bei Arzneimitteleinnahme Fahrtüchtigkeit prüfen

Medikamenteneinnahme
Medikamente können sich negativ auf die Fahrtüchtigkeit von Autofahrern auswirken
© Foto: Yantra_Fotolia

Während herkömmliche Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol im Straßenverkehr in der Regel keinen Risko-Faktor darstellen, kann dies bei anderen Arzneimitteln schon ganz anders aussehen. Deshalb sollten Menschen, die sich unter Medikamenteneinfluss ans Steuer setzen wollen, vorher unbedingt den Beipackzettel lesen und selbst kritisch überprüfen, ob sie sich in der Lage sehen, einen Pkw sicher zu steuern. Darauf weist der Bundesverband Pharmazeutische Industrie hin.

Auf ausreichenden zeitlichen Abstand achten

Besonders problematisch im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit seien Schlafmittel, die am Vortag eingenommen wurden. Denn hier komme es auf die richtige Dosierung und den ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme und der Teilnahme am Straßenverkehr an. Je später die Einnahme von Schlafmitteln erfolge, desto größer werde das Risiko, dass sich die Müdigkeit am nächsten Tag noch auf die Fahrtauglichkeit auswirken kann, sind sich die Experten des Verbandes sicher.

Vorsicht bei der Einnahme von mehreren Medikamenten

Vorsicht sei auch geboten, wenn mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden. Dann sollten Fahrer unbedingt mit ihrem Arzt oder Apotheker über etwaige Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit sprechen. Werden zusätzlich noch rezeptfreie Medikamente eingenommen, sollte auch darauf unbedingt hingewiesen werden. Es könnten nämlich Wechselwirkungen auftreten, die sich negativ auf die Reaktionsfähigkeit oder Konzentration auswirken.

(ts)

 

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