Donnerstag, 13. Dezember 2018

30.11.2018Nachrichten

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Deutsche bevorzugen den Mittelstreifen

Spurwechsel, Autobahn
Auf deutschen Autobahnen gilt das Rechtsfahrgebot. Viele Autofahrer vergessen dies wohl
© Foto: hykoe/stock.adobe.com

Gibt es mehr als zwei Fahrstreifen auf einer Autobahn, fahren die meisten Pkw-Fahrer in Deutschland am liebsten auf dem mittleren Streifen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt durchgeführt hat. Wie Auto-Medienportal.net berichtet, sei dieses Verhalten für den allgemeinen Verkehrsfluss allerdings hinderlich, denn es gelte in Deutschland die Regel, dass Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum möglichst weit rechts fahren sollen. Lediglich im Stadtgebiet dürften Kraftfahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, ihren bevorzugten Fahrstreifen frei wählen.

Wer sich nicht an das Rechtsfahrgebot hält, müsse mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Sehr viel teurer – es drohen 80 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg – werde es, wenn Autofahrer durch den Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot ein anderes Fahrzeug behindern würden.

Rechts zu überholen kostet

Vorsicht ist für Autofahrer auch geboten, wenn sie in die Situation kommen, einen sogenannten „Linksschleicher“ vor sich zu haben. Dann sollten sie sich keinesfalls dazu verleiten lassen, rechts zu überholen, denn es drohen außerhalb geschlossener Ortschaften ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

(ts)

 

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