Im Jahr 2015 wird ein Fünftel der in Europa neu gebauten Fahrzeuge ein elektrisches Parkbremssystem haben. In der Mittel- und in der Oberklasse werden bis zu diesem Zeitpunkt 50 Prozent der Fahrzeuge eine Electric Parking Brake (EPB) haben. Das schätzt der Zulieferer TRW Automotive, der seine EPB im Jahr 2001 nach eigenen Angaben als erster auf den Markt gebracht hat. Verbaut wird sie beispielsweise in den VW-Modellen Tiguan, Passat und Sharan, bei den Audi-Modellen A4, A5, A6, A7, A8 und Q5, bei den Renault-Modellen Mégane und Scénic sowie in den Ford-Baureihen S-Max und Galaxy. Laut TRW bietet das System gegenüber einer mechanischen Feststellbremse den Vorteil, dass es eine ABS-geregelte Notbremsung per Tastendruck zulässt. Der Hauptvorteil des Systems liegt darin, dass es im Innenraum weniger Platz beansprucht. (dif, 29.07.10)
Feststellbremsen: Elektronik ersetzt den Handbremshebel
Nach Untersuchungen des Zulieferers TRW werden sich Fahrlehrer verstärkt auf Modelle mit einer elektrischen Parkbremse anstelle eines Handbremshebels einstellen müssen.