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Bundespräsident Christian Wulff lobte die deutsche Verkehrssicherheitsarbeit
50. Deutscher Verkehrsgerichtstag: Dickes Lob vom Bundespräsidenten
Deutschland ist in punkto Verkehrssicherheit führend und der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat die Verkehrssicherheitsarbeit in den letzten fünf Jahrzehnten mit geprägt. Es ist sein größter Erfolg, dass die tatsächliche Sicherheit im Straßenverkehr seit den 70er Jahren erhöht wurde. Das erklärte Bundespräsident Christian Wulff in seiner Festrede zum 50. Deutschen Verkehrsgerichtstag am 26. Januar 2012 in der Kaiserpfalz zu Goslar.
„Die Politik ist auf Ihren Sachverstand dringend angewiesen“, sagte Wulff wörtlich zu der Festgesellschaft, die vorwiegend aus Juristen bestand. „Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat immer ein Gefühl für neue Themen und Herausforderungen gehabt und sich zu einem der profiliertesten Ratgeber entwickelt“.
Wulff riet dazu, über neue Verkehrskonzepte zu sprechen, die Verkehrsmittel intelligenter miteinander verknüpfen. Da das Auto und der Führerschein für Jugendliche heute einen geringeren Stellenwert als früher hätten und ihnen die digitale Welt wichtiger geworden sei, könne das ein Thema der Zukunft werden.
Sein Hauptanliegen sei aber „Sicherheit zuerst“, ergänzte der Bundespräsident. Er regte an, die Verkehrserziehung „jüngerer, aber auch älterer Verkehrsteilnehmer“ zu intensivieren. „Recht ist kein Allheilmittel und kann niemals die Vernunft der Verkehrsteilnehmer ersetzen“, schloss Wulff. „Das Gesetz muss für Bürgerinnen und Bürger erkenn- und nachvollziehbar sein.“
(dif)
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(Foto: Dietmar Fund)






