Mittwoch, 18. Juli 2018

20.03.2018Nachrichten

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Alternativen zu Fahrverboten: Scheuer will mit Autoherstellern reden

Scheuer
Andreas Scheuer am Kabinettstisch (3.v.r.): Der neue Verkehrsminister hofft auf die Einsicht der Autokonzerne
© Foto: dpa

„Es wird neue, sehr, sehr ernste Gespräche mit den Automobilkonzernen geben“, kündigte Scheuer gegenüber der Bild-Zeitung an. Das Ergebnis dieser Gespräche sollen aber nicht unbedingt die unbeliebten Hardware-Nachrüstungen sein, wenn es nach dem neuen Chef des BMVI geht: Er setze auf „die Einsicht und Kooperationsbereitschaft der Konzerne“, gab er zu Protokoll, Zwang sei nicht seine Politik. Dennoch sei klar: „Die Steuerzahler haben keine Schuld an der Situation. Wer in gutem Vertrauen sein Fahrzeug gekauft hat, darf nicht die Zeche zahlen.“

Der neue Verkehrsminister will nach eigener Aussage Diesel-Fahrverbote mit allen Mitteln verhindern. Gänzlich von der politischen Agenda verbannen könne er sie aber nicht, wie er zugab. Es nannte es deswegen „unehrlich“, Fahrverbote auszuschließen: „So weit sind wir noch nicht.“    

(tc)

 

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