Mittwoch, 17. Januar 2018

25.08.2017Nachrichten

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Autonomes Fahren: Jeder dritte Fahrer würde das Steuer aus der Hand geben

Autonomes Fahren
Viele zeigen sich autonomem Fahren gegenüber offen - wollen aber im Notfall selber eingreifen können
© Foto: BHT2000/adobe.stock.com

Das Interesse der Deutschen an selbstfahrenden Fahrzeugen ist groß. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts YouGov, das gemeinsam mit dem Center of Automotive Management (CAM) Daten von 70.000 Deutschen ausgewertet hat.

Laut der Studie „Fahrerlos auf Kurs“ sind bereits schon heute 23 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass künftig der Besitz eines eigenen Kfz nicht mehr notwendig sein wird. „Die Technologie der selbstfahrenden Fahrzeuge in Verbindung mit neuen Mobilitätsdienstleistungen wird die Anzahl der benötigten Fahrzeuge für den Individualverkehr stark reduzieren“, erklärt Stefan Bratzel, Director des Center of Automotive Management.

Im eigenen Fahrzeug, das Steuer aus der Hand zu geben, das kann sich nach Angaben von YouGov jeder Dritte (34 Prozent) vorstellen – aber nur mit der Möglichkeit, als Fahrer weiterhin ins Geschehen eingreifen zu können.

Die potenziellen Nutzer fahrerloser Fahrzeuge sind häufig männlich, unter 35 Jahre alt, leben in einer Beziehung und treiben viel Sport. Sie sind keineswegs frei von Ängsten: Viele (55 Prozent) sorgen sich um Systemausfälle und Technikpannen, gefolgt von rechtlichen Unklarheiten bei Unfällen (51 Prozent) oder Hackerangriffen (48 Prozent). „Das sind Hürden, die die Automobilbranche durch entsprechende Kommunikationsmaßnahmen noch aus dem Weg räumen muss“, schreibt YouGov.

Gefragt wurde auch nach dem Vertrauen in einzelne Hersteller beim Thema autonomes Fahren – und die Entwicklungskompetenz der Autobauer fällt dabei durchaus unterschiedlich aus. Der YouGov-Report zeigt, dass die Deutschen am meisten von der Daimler-Marke Mercedes-Benz (46 Prozent) überzeugt sind. Es folgen BMW (41 Prozent) und Audi (34 Prozent). (tr)

 

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