Mittwoch, 22. November 2017

21.07.2016Nachrichten

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Das sollten Autofahrer über Linksverkehr wissen

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Wie hier in Großbritannien gibt es auch in anderen europäischen Ländern einen Linksverkehr
© Foto: PA Fiona Hanson/dpa

Autofahren im Ausland kann schon mal eine Herausforderung sein. Vor allem dann, wenn man dort nicht auf der rechten Fahrbahn, sondern auf der linken unterwegs ist. Wer in Ländern mit Linksverkehr mit dem Auto fährt, der sollte sich auf einige Besonderheiten einstellen.

In Europa gibt es in Großbritannien, Irland sowie auf Malta und Zypern den Linksverkehr. Außerhalb von Europa fährt  man so unter anderem in Australien, Neuseeland, Indien, Japan, der Dominikanischen Republik, Thailand und Südafrika. Deutsche Urlauber sollten dort bedenken, dass sie bei Verstößen gegen das Linksfahrgebot nicht nur von den heimischen Ordnungshütern zur Kasse gebeten werden, warnt der ADAC. Passiert ein selbstverschuldeter Unfall, kann sich nämlich auch die Kaskoversicherung weigern, den Schaden am Fahrzeug zu bezahlen.

Mietauto mit Automatikschaltung buchen

Der ADAC rät Reisenden deshalb immer dazu, sich vorher über die Verkehrsregeln im Urlaubsland genauestens zu informieren. Wer dann im Ausland unterwegs ist, sollte sich zunächst langsam mit den Gegebenheiten des Linksverkehrs vertraut machen. Ein Tipp des ADAC: Wer einen Mietwagen mit Automatikschaltung bucht, der erspart sich das mühsame schalten mit der linken Hand.

Eine Gefahr droht beim Überholen im Linksverkehr. Denn der Fahrer kann die Straße nicht einsehen. Dazu kommt das Problem, dass der rechte Außenspiegel nicht asymmetrisch ist und so der Verkehr viel kleiner dargestellt wird. Der Rat des ADAC: Deutsche Autofahrer sollten verstärkt den Rückspiegel benutzen.

Immer in die linke Fahrspur einordnen

Eine weitere gefährliche Situation für Autofahrer, die den Rechtsverkehr gewohnt sind, ist das Abbiegen. Wichtig ist es hier, dass fremde Verkehrsteilnehmer darauf achten, sich immer in die linke Fahrspur einzuordnen. Das gilt auch für den Kreisverkehr, in dem im Uhrzeigersinn gefahren wird. Zudem warnt der ADAC davor, zu nahe an den Fahrbahnrad zu fahren. Durch das ungewohnte Sitzen auf der rechten Seite neigen deutsche Autofahrer dazu.  

(jg)

   

 

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