Samstag, 18. November 2017

08.11.2017Nachrichten

drucken email

Fahrzeugstudie: Freiheit und Freude

Aeltere Kraftfahrer
Autofahren macht den Deutschen Freude - Autobesitz scheint hingegen nicht mehr wichtig
© Foto: Erwin Wodicka/Fotolia

Das Auto ist und bleibt für viele Menschen sehr bedeutend. Das zeigt eine Umfrage von Consors Finanz. Dem „Automobilbarometer 2017“ zufolge beurteilen neun von zehn befragten Autofahrern das Auto an sich weiterhin als positiv. Für sie ist es ein Symbol für Freiheit, Ungebundenheit, Vergnügen und Spaß.

Für die repräsentative Stichprobe wurden mehr als 8.500 Autobesitzer in 15 Ländern befragt. Für 91 Prozent der Befragten ist das Auto ein Synonym für Freiheit. Und Spaß haben viele Fahrer auch am Fahren: Mehr als acht von zehn Autofahrer (84 Prozent) erklären, dass sie sehr gerne Auto fahren. In Deutschland sind es sogar 89 Prozent, so die Untersuchung. Generell ist das Auto für sieben von zehn Autofahrern ein Objekt, das zum Vergnügen da ist.

Weltweit gesehen messen die Autobesitzer dem Auto heute eine mindestens ebenso große (95 Prozent), wenn nicht sogar größere Bedeutung (68 Prozent) zu als noch vor 20 Jahren. Hauptgrund ist, so Consors Finanz, dass der Motorisierungsgrad vor allem in den Schwellenländern stark ansteigt.

Auch für die Deutschen ist Mobilität nach wie vor sehr bedeutsam – sie ist aber nicht mehr untrennbar mit dem Besitz eines eigenen Pkw verbunden. So denken zwar 86 Prozent der Befragten, dass das Auto in zehn Jahren mindestens genauso wichtig sein wird wie heute. Immerhin 83 Prozent können sich dabei aber vorstellen, auf ein eigenes Fahrzeug zu verzichten. (tr)

 

 

Aktuelle Magazin-Ausgabe

Ausgabe 11/17

Titelbild