Sonntag, 22. Oktober 2017

01.07.2016Produkte

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Flüchtlingsarbeit: Smartphone-App für mehr Verkehrssicherheit

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Die kostenlosen Smartphone-App "German Road Safety", gibt es in drei Sprachen
© Foto: DVR

Wo darf man mit dem Fahrrad fahren? Wer hat eigentlich Vorfahrt? Wie funktioniert der Nahverkehr? Für Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, sind viele Verkehrsregeln neu. Und auch bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders, als sie es aus ihren Herkunftsländern kennen. Um den Flüchtlingen eine Hilfestellung zu geben, hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGU) die mehrsprachige Smartphone-App „German Road Safety“ entwickelt.

Öffentlicher Nahverkehr, zu Fuß unterwegs, Fahrrad fahren, Auto und Motorrad – das sind die vier Themenkapitel der App, mit gezielt anwählbaren Abschnitten. Der Nutzer bekommt Tipps für ein sicheres Verhalten in typischen Verkehrssituationen und im Notfall. Zum besseren Verständnis gibt es neben Texten auch Videoanimationen. Zwei Quiz-Module helfen außerdem dabei, dass Nutzer ihren Wissenstand überprüfen können. Zudem gibt es eine Liste mit wichtigen Anlaufstellen rund um die Themen Verkehrssicherheit und Mobilität. Alle Inhalte sind komplett online verfügbar, sobald die App auf dem Smartphone installiert ist.

In drei Sprachen erhältlich

Die App ist aber nicht allein für Flüchtlinge gedacht, die damit die wichtigsten Verkehrszeichen kennenlernen, elementare Verkehrsregeln lernen und sich somit sicher auf Rad- und Fußwegen sowie der Straße bewegen können. Ziel von „German Road Safety“ ist es viel mehr, alle Menschen anzusprechen, die im deutschen Straßenverkehr sicher unterwegs sein wollen. Die App ist kostenlos und kann in den Sprachen Deutsch, Arabisch und Englisch genutzt werden. Sie ist sowohl für Apple iOS als auch für Android erhältlich.

Alle Elemente der App befinden sich ebenfalls auf der mehrsprachigen Internetseite von „German Road Safety“. Außerdem bietet die Homepage weiterführende Informationen für Interessierte in der Flüchtlingsarbeit. Dort finden sich gelungene Praxisbeispiele sowie die beiden Broschüren „Fahrrad fahren in Deutschland“ und „Unterwegs in Deutschland“.

(jg)

 

 

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