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Der Hyundai ix35 ist etwas flacher als sein Vorgänger
Hyundai bringt den Tucson-Nachfolger an den Start
Er ist in Europa entwickelt worden und er hat die europäischen Wettbewerber klar im Blick: Der ix35 soll vor allem den VW Tiguan und dem Ford Kuga in Deutschland Marktanteile abjagen und auch am BMW X1 ein wenig kratzen. Damit das auch im Fahrschulmarkt klappt, hat Hyundai das neue SUV bereits auf Prüfungstauglichkeit begutachten lassen. Lediglich ein Blinker-Indikator muss nachgerüstet werden, damit der ix35 zur Fahrprüfung zugelassen wird.
Obwohl der Neue etwas flacher gebaut ist als sein Vorgänger, ist die Sitzposition auf allen Plätzen angenehm aufrecht und hoch. Auch im Fond finden Sitzriesen eine gute Kopffreiheit vor. Zur Markteinführung Anfang März hat Hyundai einen neu entwickelten Common-Rail-Diesel mit zwei Leistungsvarianten sowie einen Benziner zur Auswahl gestellt. Der 135 kW/184 PS starke, in Rüsselsheim entwickelte 2.0 CRDi, der hervorragend mit der Sechsgang-Automatik harmoniert, wird nur in Verbindung mit dem Allradantrieb angeboten. Moderat zeigte sich der ix35 bei der Geräuschentwicklung. Unter Teillast verhielt er sich eher ruhig, aber die Beschleunigungsvorgänge drangen doch spürbar ins Fahrzeuginnere.
Die elektronisch auf 100 kW/136 PS gedrosselte Version ist wahlweise als Allrad- oder Frontantriebsversion erhältlich und wird mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe ausgeliefert. Für den stärkeren Diesel steht neben diesem Handschalter auch die sanft schaltende 6-Gang-Wandlerautomatik zur Auswahl. Leider stand bei der Fahrvorstellung nur der große Dieselmotor zur Verfügung, der den ix35 zu einem sehr flotten Fahrzeug macht. Von der Papierform her sollte die kleinere Dieselmotorisierung für den Einsatz als Fahrschulfahrzeug vollends ausreichen.
Die Verbrauchswerte der Diesel liegen nach Herstellerangaben zwischen 5,8 und 7,2 Litern pro 100 Kilometer. Bei der Fahrvorstellung in Berlin kündigte der Hersteller noch einen dritten Dieselmotor an, der aus 1,7 Litern Hubraum rund 85 kW/115 PS Leistung bringen soll. In der Premium-Version übernimmt das Smart Parking Assist System bei Bedarf das Einparken sowohl in Parkbuchten als auch in quer zur Fahrbahn stehenden Parktaschen.
Fahrlehrerfreundlich ist das Garantieversprechen von Hyundai. Die Koreaner geben nicht nur fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, sondern übernehmen auch fünf Jahre lang alle Wartungskosten. Ausgeschlossen sind lediglich Taxi und Mietwagen – bei diesen gelten drei Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer.
Der 2.0 CRDi mit 100 kW/136 PS ist ab 20.328 Euro (Preise o. MwSt.) zu haben, die Leistungsversion mit 135 kW/184 PS ab 21.757 Euro.
(kitz, 8.3.10)
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(Foto: Hans Kitzberger)





