Mittwoch, 13. Dezember 2017

07.10.2017Nachrichten

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Mehr alternative Antriebe, aber auch mehr CO2

CO2
Im September 2017 gab es 36,9 Prozent mehr Elektrofahrzeuge unter den Neuzulassungen als zur gleichen Zeit im Vorjahr
© Foto: Tobias Hase/dpa/picture alliance

Im September wurden 288.035 Autos erstmals angemeldet. Konkret bedeutet das: Die Neuzulassungen von Pkw in Deutschland sind im vergangenen Monat gegenüber September 2016 um 3,3 Prozent zurückgegangen. Das berichtet Auto-Medienportal unter Berufung auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts.

Der Anteil der gewerblichen Zulassungen habe bei 64,5 Prozent (-4,9 Prozent) gelegen, die privaten Zulassungen seien um 0,3 Prozent zurückgegangen. Der größte Anteil entfiel laut Auto-Medienportal mit 59,7 Prozent auf Benziner (+8,7 Prozent), der Dieselanteil lag mit einem Rückgang von über einem Fünftel bei 36,3 Prozent.

36 Prozent mehr E-Fahrzeuge

Die Zahl der Neuwagen mit alternativen Antrieben hätte im vergangen Monat weiter zugenommen, berichtet die Website: „8.674 Hybridfahrzeuge bedeuten einen Anstieg von 76,4 Prozent, davon waren 3.118 Plug-in-Hybride (+119,6 Prozent). Elektrofahrzeuge legten mit 2.247 Einheiten um 36,9 Prozent zu. Zudem wurden 284 (+63,2 Prozent) flüssiggas- und 337 erdgasbetriebene Pkw (+43,4 Prozent) zur Neuzulassung angemeldet.“ 

Trotz steigender Zahlen bei den alternativen Antrieben lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Neufahrzeuge aber höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Er betrug 127,7 Gramm je Kilometer (+0,9 Prozent).

(tc) 

 

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