Donnerstag, 21. September 2017

17.07.2017Nachrichten

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Morgens Führerscheinprüfung, abends mit 88 statt 50 km/h unterwegs

Tacho
Wer am Abend seiner Führerscheinprüfung viel zu schnell unterwegs ist, muss mit deutlichen Konsequenzen rechnen
© Foto: Uwe Moser/Panthermedia

Die Polizei Nordrhein-Westfalen berichtet von einem besonderen Fall von Raserei. Anfang Juli führte der Verkehrsdienst der Polizei Gütersloh auf der Flugplatzstraße in Schloß Holte-Stukenbrock Geschwindigkeitsmessungen durch. „Leider zeigte sich dabei erneut, dass im Kreis Gütersloh zu schnell gefahren wird“, so die Pressestelle.

Ein Kraftfahrzeugführer wurde dabei mit 88 (85) km/h bei erlaubten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro erwartet den Fahrer laut Polizei ein Fahrverbot von einem Monat sowie zwei Punkte in Flensburg.

Die Besonderheit in diesem Fall: Der 18-jährige Führerscheinneuling hatte erst am Morgen des Tages seine Führerscheinprüfung bestanden. Und so muss er, berichtet die Polizei, neben einer Nachschulung in einer Fahrschule auf seinen soeben erst erworbenen Führerschein für einen Monat verzichten. Des Weiteren werde seine Probezeit von zwei auf vier Jahre verdoppelt. (tr)

 

 

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