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Die Tests finden mit 10 bis 15 km/h statt (Foto: Allianz)
Neuer Bumpertest hilft Versicherungen bei der Typklasseneinstufung
Kleinere Auffahrunfälle könnten in Zukunft weitaus weniger Kosten verursachen als bisher. Seit Januar diesen Jahres ergänzt der neue Bumpertest der Allianz die deutschen Versicherer bei der Typeneinstufung neuer Fahrzeuge. Ziel des neuen Tests ist es, die Kompatibilität der Stoßfänger zu gewährleisten.
Optimaler Schutz im Fall von Kollisionen lässt sich nur erzielen, wenn die Stoßfänger beider Fahrzeuge kompatibel sind. Analysen im Allianz Zentrum für Technik (AZT) haben gezeigt, dass oftmals schmale und zu tief oder zu hoch angebrachte. Querträger dazu führen, dass sich die Stoßfänger (Bumper) nicht treffen und in die weichen Strukturen des Fahrzeugs abrutschen.
Die Reparaturkosten können in diesen Fällen zwei- bis dreimal höher sein als bei Fahrzeugen, deren Stoßfänger sich treffen und die Aufprallenergie wie vorgesehen aufnehmen. Je nach Ausgang des Bumper-Tests kann sich daher die Versicherungseinstufung um bis zu zwei Klassen verändern.
(jb, 1.3.10)
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