Donnerstag, 21. September 2017

16.06.2017Nachrichten

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Tücken des Linksverkehrs

Linksverkehr
Mit genug Konzentration lässt sich Linksverkehr meistern - auch wenn es am Anfang anstrengend ist
© Foto: Imaginis/stock.adobe.com

Los geht es schon mit der Bedienung des Schalthebels: Zwar sind die einzelnen Gänge angeordnet wie in einem linksgelenkten Auto, aber sie müssen eben mit der linken Hand eingelegt werden – und das ist anfangs verwirrend. Deshalb ist es ratsam, einen Mietwagen mit Automatik zu ordern, empfiehlt das Goslar Institut.

Experten raten, vor Ort ein für den Linksverkehr vorgesehenes Auto zu mieten und auf das eigene, auf Rechtsverkehr ausgelegte Auto, zu verzichten. Denn damit falle das Abbiegen leichter und man habe weniger Probleme, die Spur zu halten, lautet die Begründung. Als Linkslenker im Linksverkehr hat man außerdem den Mittelstreifen schlechter im Blick.

„Königsdisziplin“ Abbiegen

Die meisten Schwierigkeiten bereitet laut Goslar Institut das Abbiegen. Doch auch das ist mit genügen Konzentration zu meistern: immer daran denken, die linke Fahrspur zu nehmen. Beim Linksabbiegen bedeutet das, man bleibt weiterhin links. Beim Rechtsabbiegen muss man sich – das ist ungewohnt – in die außen gelegene Fahrbahn orientieren.

Besondere Obacht ist beim Überholen angesagt, speziell wenn man mit einem linksgelenkten Fahrzeug unterwegs ist. Denn dann ist die Spur des Gegenverkehrs sehr schlecht einsehbar. Deshalb sollte man sich lieber mehrfach absichern, bevor man zum Überholvorgang ansetzt - oder es einfach bleiben lassen.

Vorsicht bei aufeinanderfolgenden Kreisverkehren

Probleme bereitet vielen Ungeübten im Linksverkehr auch das Befahren von Kreiseln. Gerade in Großbritannien können davon mehrere kurz hintereinander folgen. Grundsätzlich gilt dabei wie in Deutschland: Vorfahrt hat der, der im Kreisverkehr fährt. Doch Vorsicht, in Großbritannien kann in aufeinanderfolgenden Kreisverkehren die Vorfahrt unterschiedlich geregelt sein.

(tc)

 

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