Montag, 21. Mai 2018

03.02.2018Nachrichten

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Übersicht: Was Handyverstöße europaweit kosten

Handyverbot ADAC
Von günstig bis vierstellig: Der ADAC hat erhoben, welche Strafen für Handyverstoße in Europa gelten
© Foto: obs/ADAC

Seit dem 1. Februar gilt auch in Schweden ein Handyverbot am Steuer. Damit hat nun auch das letzte europäische Land das Benutzen eines Mobiltelefons während der Autofahrt verboten, teilt der ADAC mit. Wer in Schweden als Fahrzeugführer telefoniert oder Nachrichten schreibt, dem droht eine Geldbuße von 160 Euro.

Wie teuer das Telefonieren im Auto in weiteren 29 europäischen Staaten ist, hat der ADAC in einer aktuellen Übersicht zusammengestellt (siehe Bild oben). Mit einer relativ geringen Strafe müssen Autofahrer in Lettland (15 Euro), Bulgarien (25 Euro) und Island (40 Euro) rechnen. In beliebten Urlaubsländern wie Kroatien kostet eine Zuwiderhandlung 70 Euro, in Italien 160 Euro.

In Deutschland werden laut ADAC mindestens 100 Euro fällig. Am teuersten wird es in Großbritannien und Estland: Auf der Insel drohen unter Umständen Geldbußen von bis zu 1.100 Euro. In Estland kostet ein Verstoß mindestens 400 Euro, in den Niederlanden 230 und in Spanien 200 Euro.

In Portugal droht eine Geldbuße ab 120 Euro. Und, auch darauf weist der Automobilclub hin: in seltenen Fällen nicht nur für den Fahrzeuglenker! Unter Umständen könne in Portugal auch der Beifahrer belangt werden, wenn er sein Smartphone nutzt. Ebenso spannend: Die Benutzung eines Handys ist in Frankreich auch an Tankstellen untersagt.

Auch für Radfahrer gelten in einigen Ländern direkte oder indirekte Handyverbote. Besondere Regeln für Radler gelten laut ADAC in Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Spanien und Ungarn. Dabei ist unterschiedlich geregelt, ob die Nutzung des Smartphones generell untersagt ist oder ob man - wie beispielsweise in Ungarn - das Mobiltelefon mit einem Bluetooth-Headset benutzen darf. In Spanien sind alle Arten von Kopf- und Ohrhörer verboten. (tr)

 

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