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Setzt sich der Trend fort, könnte die Zahl der Verkehrstoten 2010 erstmals unter 4.000 Menschen fallen
Unfallzahlen: Positive Trends setzen sich fort
Obwohl die Zahl der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent auf rund 1,1 Millionen gestiegen ist, setzen sich zwei positive Trends fort. Zum einen kamen von Januar bis Juni 2010 mit 1.675 Menschen 15 Prozent weniger ums Leben als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zum anderen ist die Zahl der bei Straßenverkehrsunfällen schwer oder leicht verletzten Personen um 9,1 Prozent auf 168.100 Personen gesunken. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.
Die Zunahme der Verkehrsunfälle rührt von der runden Million an Unfällen her, bei denen es nur zu Sachschäden gekommen ist. Die 130.700 Unfälle mit Personenschäden bedeuten einen Rückgang um 9,4 Prozent.
Die Zahl der Verkehrstoten blieb in Bremen gleich. In allen anderen Bundesländern starben weniger Menschen im Straßenverkehr. Den höchsten prozentualen Rückgang verzeichneten Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Bezogen auf eine Million Einwohner bestand im ersten Halbjahr 2010 das höchste Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, in Brandenburg, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern.
(dif, 20.08.10)
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