Jeder zehnte Verkehrsunfall wird maßgeblich durch Ablenkung verursacht, wie eine aktuelle Ablenkungsstudie des Allianz Zentrum für Technik zeigt. Dabei wird deutlich, dass mehr als 25 Prozent aller Autofahrer sich am Steuer mit Tätigkeiten rund um Körper und Kleidung befassen und dadurch ihre Sicherheit gefährden.
Rund ein Fünftel wechselt Kleidungsstücke auch beim Fahren und sieben Prozent aller Befragten Rasieren oder Schminken sich während der Fahrt.
Unter dem englischen Stichwort „clothing & body care“ fassen die Experten eine Fülle an Tätigkeiten zusammen, die sie bei Autofahrern beobachten: Schmuck oder Uhr anlegen, Kontrolle der Kleidung, Ordnen der Frisur, Betrachten von Hautunreinheiten oder Zähnen, Nagelpflege, Wechseln der Brille, Auftragen von Sonnenschutzcreme, Einnehmen von Medikamenten, Anlegen oder Ablegen der Krawatte, Wechsel in bequeme Schuhe.
Vor allem auf dem Weg zur Arbeit ist der Fahralltag von Tätigkeiten rund um die eigene Person begleitet. Häufig sind unnötiger Zeitdruck oder Bequemlichkeit der Grund.
(vb)