Ausübungsverbote: Liquide bleiben

Wer jetzt Liquidität braucht, kann auch seinen Fuhrpark einsetzen
© Foto: Björn Wylezich / stock.adobe.com

Fahrschulen können ihren Fuhrpark geschickt nutzen, um derzeit ihre Liquidität zu erhöhen, sagt Jürgen Ohr, Geschäftsführer von Trias.


Datum:
09.04.2020

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Fahrschulen können in der derzeitigen Situation auch ihren Fuhrpark nutzen, um liquide zu bleiben. Das sagt Jürgen Ohr, Geschäftsführer von Trias, dem Betreiber der Fuhrpark-App für Fahrschulen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Fahrzeuge jetzt verkaufen

„Die schnellste Möglichkeit ist natürlich, Fahrzeuge, die einem gehören, zu verkaufen“, sagt Ohr. „Nach der Krise wird es definitiv sehr günstige Fahrzeugangebote geben, deshalb kann das eine gute Sache sein, um das Unternehmen jetzt abzusichern und auch, um den Fuhrpark zu erneuern.“

Verkauft werden können Fahrzeuge auch in diesen Tagen, trotz verschlossener Autohaus-Türen. „Die App `Mein Fuhrpark´ bietet die Vermarktung über eine internationale Auktions-Plattform mit unserem Partner `Autobid´ an“, sagt Ohr. „So können wir nicht nur genügend Kaufinteressenten, sondern auch den höchsten Vermarkungspreis Europas sichern.“ Die Abwicklung dauere üblicherweise weniger als eine Woche.

Verdeckte Liquidität in Finanzierungen

Bei finanzierten Fahrzeugen kann geprüft werden, ob die Finanzierung verdeckte liquide Mittel beinhaltet. Das bedeutet, dass der Fahrzeugwert über der aktuellen Finanzierungssumme liegt. Jürgen Ohr: „Das ist vor allem bei Amortisations-Finanzierungen der Fall, bei denen die Finanzierung auf die Tilgung des gesamten Fahrzeugwertes gerichtet ist.“ Bei Ballonfinanzierungen, die auf den Restwert des Fahrzeuges zielen, sei oftmals keine Liquiditätsreserve enthalten. Dann besteht aber immer noch die Möglichkeit, die Finanzierungsgesellschaft um einen Zahlungsaufschub zu bitten. Letzteres gilt auch für geleaste Fahrzeuge. 

Kosten sparen

 „Wir haben seit Beginn der Ausübungsverbote eine Menge zu tun“, berichtet Ohr. „Viele Fahrschulen nutzen gerade die Zeit, um ihren Fuhrpark in die App einzupflegen und dann künftig Kosten zu sparen – immerhin ist bei Fahrschulen der Fuhrpark in der Regel der zweitdickste Kostenblock nach dem Personal.“  Hierfür biete die App nicht nur zahlreiche Funktionen rund um Termine, Fuhrparkkosten allgemein und Kostenausreißer insbesondere an. Das System biete auch die Möglichkeit, auf spezielle Dienstleister zurückzugreifen, die beispielsweise die Fahrschule dabei unterstützen, Kosten bei der Leasingrücknahme einzusparen. 

Günstige Konditionen bei Leasing und Langzeitmieten nutzen

Wenn das Fahrschulgeschäft wieder losgeht, bestehe darüber hinaus die Möglichkeit, die „Mein Fuhrpark“-Konditionen bei Leasing und bei Langzeitmieten von sechs bis zwölf Monaten zu nutzen. Ohr: „Gerade letztere werden dann besonders günstig sein, weil auch die Autohäuser aktuell große Einbußen haben ihre Ware an den Mann oder die Frau bringen müssen. Hier können wir Fahrschulen durch unsere langjährigen Verbindung zu Autohäusern einen weiteren echten Nutzen bieten“, verspricht Jürgen Ohr.

App kostenlos ausprobieren

Wer die App gerne ausprobieren möchte, kann das aktuell kostenlos tun. Die monatliche Nutzungsgebühr von 69 Euro für das Basispaket mit zehn Fahrzeugen wird bis zum Ende der Ausübungsverbote nicht berechnet. Wer gerne Genaueres wissen will, kann einen unverbindlichen 15-minütigen Video-Vorstellungstermin vereinbaren, in dem er die App kennenlernen und alle weiteren Fragen klären kann.

  • E-Mail: info@meinfuhrpark.de
  • Telefon: 0 87 31 / 32 65 -0

Ausführlichere Infos zum Umgang mit dem Fuhrpark während und nach der Corona-Krise stellt Trias hier bereit. Auf der Website können auch Video-Termine direkt online gebucht werden.  

(bub)

 

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