„Für jeden Euro, den wir im Jahr 2030 im Verkauf erzielen, können wir 50 weitere Cent im Service einnehmen. Heute ist es gerade die Hälfte“. Das sagte Andreas Renschler, Vorstand der Daimler AG und für Daimler Trucks sowie Daimler Buses verantwortlich, am 20. September 2010 bei einem Empfang am Messestand der Nutzfahrzeug-IAA. Renschler skizzierte drei Zukunftstrends: Erstens werde das Geschäft mit Nutzfahrzeugen immer globaler. Zweitens spielten Elektroantriebe eine immer größere Rolle. Drittens werde sich das Geschäft mehr auf den Service fokussieren. Renschler wagte die Prognose, dass wegen der hohen Entwicklungsanstrengungen immer mehr Nutzfahrzeuge für die ganze Welt entwickelt werden müssten. Beispielsweise könnten sich Lkw für die USA und für China die Mehrheit ihrer Aggregate teilen. Renschlers Formel lautete: "So regional wie nötig und so global wie möglich" zu entwickeln. Nebenbei bemerkte der Nutzfahrzeug-Vorstand, dass es im Bereich der Hybridantriebe große Synergien zwischen Nutzfahrzeugen und Pkw gebe. Schließlich sei die für beide nötige Speichertechnik, Lithium-Ionen-Akkus, dieselbe. (dif, 20.09.10) dif
Daimler: Beim Service spielt die Nutzfahrzeug-Musik
Der Vorstand der Daimler AG für Lkw und Busse erwartet, dass der Service bald eine entscheidende Rolle beim Vertrieb von Nutzfahrzeugen spielen wird.