Prof. Dr. jur. Dieter Müller vom Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten Bautzen hat beim Bundestag eine Petition eingereicht, in der er sich gegen die geplante gesetzliche Regelung des so genannten Feuerwehr-Führerscheins wendet. Müller argumentiert, dass die organisationsinterne Ausbildung vor Erteilung der Fahrberechtigung sehr kurz sei. Außerdem hält er es für gefährlich, dass mit der Fahrberechtigung sofort Einsatzfahrten unter Nutzung von Sonderrechten durchgeführt werden dürften, auf die die Bewerber nicht praktisch vorbereitet würden. Diese Sicherheitsmängel weise bereits die geltende gesetzliche Sonderregelung auf. Eine Ausweitung auf das Führern von Einsatzfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 7,5 Tonnen verschärfe die Sicherheitsproblematik nochmals deutlich. Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) stellt fest, dass Müller ganz ähnlich wie sie argumentiert. Die BVF weist darauf hin, dass sich interessierte Personen bis zum 23.12.2010 der Argumentation anschließen können, indem sie die Petition mit zeichnen. Die Petition trägt die Nummer 14066. (dif, 23.11.10) https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=14066
Feuerwehr-Führerschein: Bautzener Wissenschaftler reicht Petition im Bundestag ein
Ein Wissenschaftler aus Bautzen hat eine Petition gegen den "Feuerwehr-Führerschein" eingereicht, die Fahrlehrer, die sich seiner Meinung anschließen, unterstützen können.