Nach Skoda hat auch Ford den Einfluss des Fahrers auf den Spritverbrauch erneut thematisiert. So soll das sparsame Fahren bei neuen Modellen mit einer „Ford Eco Mode“ genannten Anzeige im Display unterstützt werden. Je früher der Fahrer schaltet und je ausgeglichener er fährt, desto schneller erscheinen bis zu fünf Blütenblätter. Der Hersteller verspricht den Nutzern Verbrauchseinsparungen von fünf bis zehn Prozent. Den 2010 eingeführten Ford Econo Check nutzen bis Ende März 2011 nur 1.963 deutsche Käufer. Bei einem kurzen Werkstattbesuch, bei dem beispielsweise der Reifenluftdruck und der Zustand des Luftfilters überprüft werden, schließt die Werkstatt an die Diagnosebuchse des Fahrzeugs ein Datenaufzeichnungsgerät an. Es registriert eine Woche lang für den Verbrauch relevante Daten zur Geschwindigkeit sowie zum Beschleunigungs- und Bremsverhalten. Das Gerät wird dann eingeschickt und ausgewertet. Der Kunde erhält einen Econo-Bericht. Er soll auch Hinweise zum sparsamen Fahren erhalten. Die guten alten Ecotrainings führt Ford nach wie vor durch. Vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat zertifizierte Trainer kommen hier meist im Auftrag von Firmenkunden zum Einsatz. (dif)
Ford: Ecodriving bleibt im Blickfeld
Ford weist weiter auf flankierende Schulungsmaßnahmen hin, mit denen der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden kann.