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Gefahren von Cannabis werden unterschätzt

Cannabiskonsum scheint für viele Autofahrer kein großes Risiko im Straßenverkehr darzustellen
© Foto: Richard Villalon_Fotolia

In einer Studie hat der ADAC ermittelt, wie die Gefahren des Konsums illegaler Drogen in der Bevölkerung wahrgenommen werden.


Datum:
12.12.2018
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl der Unfälle mit Personenschaden, die unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln entstanden, in den Jahren zwischen 1991 und 2017 nahezu verfünffacht. Gleichzeitig stellte Destatis fest, dass immer mehr Menschen aufgrund von Auffälligkeiten in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) müssen. Diese Zahlen nahm der ADAC zum Anlass, eine Umfrage durchzuführen, wie die Gefahren des Konsums illegaler Drogen in der Bevölkerung wahrgenommen werden. 

Wahrnehmung durch die Bevölkerung

Bei der Umfrage des ADAC stellte sich heraus, dass 96 Prozent der Befragten Drogen wie Amphetamine, Kokain, LSD und Ecstasy für besonders gefährlich im Straßenverkehr halten. Auch Alkohol werde als Gefahr wahrgenommen. Die geringste Gefahr gehe nach Meinung der Bevölkerung von Cannabis aus. Selbst die Ablenkung durch das Handy oder Müdigkeit wurde schlimmer eingeschätzt.

Außerdem geht aus der Studie hervor, dass sich viele Menschen nicht ausreichend über die Gefahren von Drogen informiert fühlen. So gaben 57 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie über die gesundheitlichen Gefahren von Cannabis nicht wirklich Bescheid wüssten. Bei anderen Drogen wie Kokain, LSD oder psychoaktiven Pilzen sei diese Unwissenheit sogar noch höher.

Aufgrund dieser Zahlen befürchtet der ADAC, dass sich nicht alle Konsumenten über die Risiken einer Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss bewusst sein könnten und so das allgemeine Unfallrisiko gesteigert werden könnte. 

(ts)

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