Über die Hälfte aller jungen Fahrer blendet die Gefahren von Alkohol oder Drogen am Steuer aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Goodyear.
Knapp 58 Prozent der Befragten gab an, sich auch nach dem Genuss von Alkohol oder Drogen ans Steuer zu setzen oder bei einem betrunkenen Fahrer einsteigen würden. Im Rahmen der „Safety Together“-Kampagne sensibilisiert Goodyear junge Fahrer für die Gefahren und möchte damit einen Beitrag leisten, das Unfallrisiko zu senken.
„Es wird schon gut gehen“, war die häufigste Begründung der Befragten (42 Prozent), warum es um Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geht. 24 Prozent gaben zu, dass sie im Zweifel gar nicht über die Konsequenzen nachdenken, zehn Prozent behaupteten, sie könnten selbst gut einschätzen, ob sie nach ein paar Drinks noch fahrtüchtig seien oder nicht. Die Zahlen sind umso bedenklicher, da 26 Prozent angaben, bereits in einen Unfall verwickelt gewesen zu sein, bei dem Alkohol oder Drogen im Spiel waren.
Am vernünftigsten zeigten sich im regionalen Vergleich die jungen Fahrer aus den nördlichen Bundesländern. Hier lehnen etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) Alkohol oder Drogen am Steuer rigoros ab. Im Südwesten teilen diese Einsicht nur 43 Prozent. Fast zwei Drittel der Befragten aus Ostdeutschland sind zudem der Meinung, es gäbe überhaupt keine Entschuldigung für Fahren unter Alkohol oder Drogeneinfluss. Im Westen, vor allem im Südwesten, sieht das gerade einmal die Hälfte so streng.
(vb)