Gegenüber dem Vorjahr sind die Unfallkosten damit um etwa drei Prozent (970 Millionen Euro) gesunken. Die wichtigste Ursache dieser Entwicklung sei der auch in 2008 erneut deutliche Rückgang der Anzahl tödlich verletzter Unfallopfer um 472 gegenüber dem Vorjahr. Die Kosten durch Getötete im Straßenverkehr sind um fast neun Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Entgegen dem Trend bei den Personenschäden haben die Kosten für Sachschäden seit 2005 eine Zunahme um 4,4 Prozent zu verzeichnen. Von den insgesamt berechneten volkswirtschaftlichen Unfallkosten entfielen im Jahr 2008 insgesamt 14,04 Milliarden Euro auf Kosten für Personenschäden; darunter 4,64 Milliarden Euro auf Getötete, 7,83 Milliarden Euro auf Schwerverletzte und 1,57 Milliarden Euro auf Leichtverletzte. Insgesamt entspricht das einem Anteil von 45 Prozent an den Gesamtkosten. Der Anteil der Kosten für Sachschäden betrug 55 Prozent, was einem Kostenumfang von 16,96 Milliarden Euro entspricht. (ah, 28.9.10)
Kosten durch Verkehrsunfälle sind 2008 gesunken
Wie die Bundesanstalt für Straßenwesen ermittelt hat, hatten Verkehrsunfälle 2008 volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 31 Milliarden Euro zur Folge.