Nachdem die Amerikaner in Rüsselsheim wieder für Unruhe sorgen und man aus der Fahrschulabteilung fast nichts mehr hört, kann die Marke Opel eine Meldung ihrer technischen Entwickler gut als Ablenkung brauchen. Die arbeiten bereits in Prototypen mit LED-Scheinwerfern, die ein blendfreies Fernlicht auf der Basis von Licht emittierenden Dioden (LED) bieten.
Je vier Vierergruppen von LED sitzen in jedem der beiden Scheinwerfer. Sobald die Frontkamera ein entgegenkommendes Fahrzeug erkennt, werden einzelne LED abgeschaltet, um dessen Fahrer nicht zu blenden. Dagegen erleuchten die anderen LED nach wie vor die Umgebung und machen beispielsweise den Straßenrand und Hindernisse im Bereich des Fernlichts sichtbar. Das Fernlicht wird so zum Standard, während bei herkömmlichen Halogen-Scheinwerfern nur ein (richtig eingestelltes) Abblendlicht die Blendfreiheit gewährleistet – allerdings um den Preis geringer Reichweite.
Der Übergang zwischen den einzelnen Phasen soll für den Fahrer unmerklich sein, verspricht Opel. Die LED reagierten nämlich deutlich schneller als der abblendende Fahrer oder als Systeme mit manuell arbeitender Blende im Scheinwerfer.
(dif)