Insbesondere Nebel und diesiges Wetter kann der Lichtsensor eines Autos häufig nicht erkennen. Wer sich bei diesen Wetterbedingungen trotzdem allein auf die Lichtautomatik seines Pkw verlasse, riskiere schlechte Sicht und schlechte Sichtbarkeit, schreibt der ADAC in einer aktuellen Pressemitteilung. Auch auf das Tagfahrlicht sei bei schlechter Sicht kein Verlass, denn dieses aktiviere nur die Leuchten nach vorne. Die Rückleuchten bleiben hingegen dabei dunkel, warnt der ADAC. Wichtig sei es daher, das Abblendlicht frühzeitig anzuschalten, um die eigene Sicht zu verbessern.
Grundsätzlich gelte für Autofahrer bei eingeschränkter Sicht, dass sie jederzeit bremsbereit seien und langsam sowie vorausschauend fahren. Bei Sichtweiten unter 50 Metern sei eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h geboten.
Nebelschlussleuchte mit Bedacht einsetzen
Wenn die Sicht miserabel ist, können Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten helfen. Denn sie streuen das Licht flach über die Straße und helfen, das Straßenbild besser zu überblicken, rät der ADAC.
Autofahrer sollten aber auch bedenken, dass Nebelschlussleuchten inner- wie außerorts nur bei einer Sichtweite von unter 50 Metern eingeschaltet werden dürfen, da sich sonst der Effekt ins Gegenteil drehe und der nachfolgende Verkehr geblendet werde. Wer sich nicht daran halte, begehe eine Ordnungswidrigkeit und müsse mit einem Verwarngeld rechnen.
(ts)