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Neuwagenkauf und RDKS – was ist zu beachten?

Bremsweg bei 100 km/h auf nassem Asphalt mit richtigem und zu geringem Reifendruck
© Foto: BRV

Wer jetzt einen Neuwagen kauft, hat ein sogenanntes Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) an Bord. Aber was genau bedeutet das für den Käufer? Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.


Datum:
16.12.2014
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Seit dem 1. November 2014 müssen alle Neuwagen mit einem sogenannten Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Diese Systeme prüfen, wie viel Luft in den Reifen ist und warnen den Fahrer bei Abweichungen über eine Anzeige im Armaturenbrett. Von der RDKS-Pflicht für Neuwagen verspricht sich die EU nicht nur weniger Unfälle durch zu geringen Reifendruck, sondern auch eine Entlastung des Klimas. Denn ein zu geringer Luftdruck führt zu einer vergrößerten Auflagefläche des Reifens, somit zu mehr Reibung und damit zu einem Mehrverbrauch von Kraftstoff. Außerdem werden die Langlebigkeit und Laufleistung der Pneus durch korrekten Luftdruck erhöht. 

Es gibt zwei Arten von RDKS: Direkte RDKS überwachen den Reifendruck ständig über Sensoren in allen vier Reifen, die Daten werden in Echtzeit an den Bordcomputer übermittelt. Gemäß einer Aufstellung des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) sind 65 Prozent der Neufahrzeuge mit einem direkten RDKS ausgestattet. Indirekte RDKS dagegen berechnen den Luftdruck über die ABS-Raddrehzahlsensoren. Nachteil ist allerdings, dass diese Methode deutlich ungenauer ist als die direkte. 

Während bei direkten RDKS auch für Winterreifen Sensoren angeschafft werden müssen, wobei Kosten in Höhe von bis zu 450 Euro anfallen, muss der Neuwagenbesitzer bei einem Fahrzeug mit indirektem RDKS nichts draufzahlen.

Hier finden Sie umfangreiche Informationen rund um Reifendruck-Kontrollsystem.

(ab)

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