Auch einen fachgerecht gelagerten Reifen sollte man höchstens bis zu einem Alter von drei Jahren als Neureifen akzeptieren. Bei Erreichen der Verschleißgrenze sollte ein Reifen höchstens sechs Jahre alt sein. Diese Ratschläge gibt der Reifenexperte des Dekra, Franz Nowakowski. Er beruft sich auf eine Auswertung von Fällen mit 1.400 geplatzten Reifen. Sie habe gezeigt, dass das Ausfallrisiko von Reifen, die älter als sechs Jahre sind, deutlich wachse. Bei Billigreifen aus Asien sei die Alterung sogar noch unerforscht. Nowakowski weist darauf hin, dass Fahrzeughalter wie Wohnmobilbesitzer, die jährlich nur wenige Tausend Kilometer fahren, die Alterungsgrenze ihrer Reifen viel früher erreichen als deren Verschleißgrenze. Deshalb sollten gerade sie auf relativ neue Reifen achten, während bei Vielfahrern mit etwa 40.000 Kilometern Jahresfahrleistung die Alterung ihrer Reifen keine Rolle spiele. (dif, 19.10.10)
Reifenkauf: Kein Reifen sollte älter als drei Jahre sein
Fahrlehrer könnten ihren Fahrschülern den Tipp weitergeben, sich bei der Umbereifung keine zu alten Reifen unterjubeln zu lassen, um lange Freude an ihnen zu haben.