Im Jahr 2013 möchte der Zulieferer TRW Automotive eine Kombination seines aktiven Gurtaufrollers mit einem automatischen Notbremssystem in die Serie bringen. Das Notbremssystem deckt per Radar einen Bereich bis zu 150 Meter vor dem Fahrzeug ab, während eine Videokamera in einem kürzeren und dafür breiteren Sichtfeld auf Hindernisse achtet, vor denen der Fahrer zum Stehen kommen sollte. Sobald das Notbremssystem den Fahrer durch ein optisches, akustisches oder fühlbares Signal warnt, streift der automatische Gurtaufroller, dessen englische Bezeichnung TRW mit ACR abkürzt, den Gurt vor. Die Fahrgäste werden so in eine für einen möglichen Aufprall günstige Stellung gebracht. Damit hat auch der sich straffende Gurtaufroller eine Warnfunktion. Reagiert der Fahrer nicht mehr rechtzeitig und das Notbremssystem bringt den Wagen nicht mehr vor dem Hindernis zum stehen, mindert das Zusammenspiel der beiden Systeme die Unfallfolgen. (dif)
TRW-Gurtaufroller warnt vor Aufprall mit
Der Zulieferer TRW Automotive möchte den automatischen Gurtaufroller und ein Notbremssystem zusammenspannen und so den Schutz der Insassen weiter verbessern.