Das Zusammenwirken mehrerer Sensoren ist der zentrale Ansatz des Frühwarnsystems, mit dem Continental in Zukunft Fahrbahnsituationen mit geringer Haftung erkennen will. Das System verknüpft Sensordaten aus dem Fahrzeug und der Umgebung, wertet sie aus und soll den Fahrer warnen, wenn die Grenze der Reifenhaftung erreicht ist. Das System berechnet, welche Haftung für ein Fahrmanöver notwendig ist, schätzt die maximale zur Verfügung stehende Reifenhaftung ab und berechnet die Differenz zwischen den beiden Werten. Zusätzlich zu den Fahrdynamiksensoren, die Längs- und Querbeschleunigung, Raddrehgeschwindigkeit, Gierrate und Lenkwinkel erfassen, messen Umgebungssensoren die Veränderung der Lichtmenge, die von der Fahrbahn unmittelbar vor dem Vorderrad reflektiert wird. Ein Laserscanner erkennt Schneeflocken oder Regentropfen und zwei Thermometer messen die Temperatur der Fahrbahnoberfläche und der Umgebungsluft. (kitz, 12.10.10)
Continental: Sensoren erkennen Regen, Schnee und Eis auf der Fahrbahn
Ein Frühwarnsystem soll rechtzeitig darauf hinweisen, dass es glatt wird.