Ford Focus: Dritte Generation fährt noch komfortabler

25.01.2011 19:08 Uhr
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Größe und Raumangebot des Focus haben sich nicht verändert
©Foto: Dietmar Fund

Mit einem sehr gut abgestimmten Fahrwerk und einigen in der Kompaktklasse noch seltenen Fahrerassistenzsystemen soll der Ford Focus frischen Wind auf den „Golfplatz“ bringen.

Eine schärfer gezeichnete Karosserie ohne hochgesetzte Rückleuchten, ein neues Cockpit und ein noch komfortableres Fahrwerk kennzeichnen die dritte Generation des Ford Focus. Ihr Fahrwerk ist so agil wie eh und je, die Federungsabstimmung aber noch komfortabler als bisher ausgefallen. Auch das Niveau der Abroll- und Fahrgeräusche ist angenehm niedrig. Das sind die wichtigsten Fahreindrücke, die „Fahrschule“ am 24./25. Januar 2011 im Hügelland rund um die „Sherry-Hauptstadt“ Jerez de la Frontera gewinnen konnte. Auf abwechslungsreichen Strecken, die Stadtdurchfahrten, jede Menge kurviger Landsträßchen und Autobahnetappen beinhalteten, bestach der neue Focus durch seine rundum gelungene Fahrwerksabstimmung. Lediglich die neue, nun elektromechanisch arbeitende Servolenkung reicht in der Mittellage nicht ganz so weit an die Güte hydraulischer Lenkungen heran wie die prinzipiell vergleichbare des VW Golf VI. Ford bot Gelegenheit, einige neu eingeführte Fahrerassistenzsysteme zu erproben. Ganz neu in der Kompaktklasse ist die automatische Notbremsung, die bis 15 km/h einen Aufprall auf ein Hindernis ganz verhindern und bis 30 km/h die Aufprallfolgen stark mindern soll. Sie kann gegen einen geringen Aufpreis in allen Focus bestellt werden. Wie der Opel Astra kann man in einem von drei Fahrerassistenz-Paketen die Verkehrszeichen-Erkennung bestellen, die Tempolimits, Überholverbote und deren Aufhebung per Frontkamera registriert und anzeigt. Das funktioniert zuverlässig. Die Kamera ist auch die Basis eines Fahrspurassistenten, der je nach der Vorwahl des Fahrers entweder nur vor dem unabsichtlichen Überqueren einer Fahrbahnmarkierung warnt oder aktiv gegenlenkt. Mit einer Batterie von Lenkradtasten arbeitet der Abstandsregler ACC. Der Einpark-Assistent schließlich macht bei Bedarf auch Korrekturzüge, kann aber nur längs zur Fahrbahn einparken. Ein ausführlicher Fahrbericht erscheint in der März-Ausgabe der „Fahrschule“. Interessierte Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer können die Vorab-Händlerinformationen mit allen bisher bekannten Preisen im Download-Kasten rechts unterhalb dieser Meldung als pdf-Datei herunterladen. (dif)

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