Eine teure Marke wie Mercedes-Benz muss sorgsam darauf achten, bei der Modellpflege nicht allzu große Sprünge zu machen, damit die Restwerte des Vorgängers nicht allzu schnell in den Keller gehen. Diese Aufgabe wurde bei der jüngsten Überarbeitung der C-Klasse erfolgreich gelöst. Das aufgefrischte Modell erkennen Kenner in erster Linie an den umgeformten Hauptscheinwerfern und einigen Retuschen am Bug. Im Innern ist der Sprung nach vorn deutlicher ausgefallen. Hauptmerkmal der neuen Armaturentafel ist das integrierte Display des serienmäßigen CD-Radios beziehungsweise der aufpreispflichtigen Navigationssysteme. Es klappt nun nicht mehr nach oben heraus, sondern ist dauerhaft gut ablesbar präsent. Ein neuer Mix aus haptisch angenehmen Materialien bis hin zu mit Aluminium bedampften Tasten wirkt stimmiger als die bisher verbauten Elemente. Neu unter der nun ebenso wie die vorderen Kotflügel und die vorderen Türmodule aus Aluminium bestehenden Motorhaube ist der C 180 CDI mit 88 kW/120 PS, der netto 1.500 Euro billiger als das bisherige Einstiegs-Dieselmodell C 200 CDI ist, aber ebenso 1.800 Kilogramm schwere Anhänger ziehen darf. Er konnte bei der Fahrvorstellung am 9. März 2011 leider nicht gefahren werden. Neu im Programm sind zehn Fahrassistenzsysteme. Zu ihnen zählen unter anderem der Abstandsregler ACC, der Verkehrszeichen-Assistent und ein adaptives Fernlicht, das die Xenon-Scheinwerfer automatisch auf- und abblendet. Einen ausführlichen Fahrbericht hat "Fahrschule" für die April-Ausgabe eingeplant. Interessierte Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer können sich die Preisliste als pdf-Datei im Download-Bereich rechts unterhalb dieser Meldung herunterladen. (dif)
- Preisliste_CKlasse2011 (2.9 MB, PDF)