„Schnüffler an Bord“: Stiftung Warentest testet Apps der Hersteller

Unterwegs auf der Datenautobahn - doch was ist mit dem Datenschutz?
© Foto: The Lightwriter/adobe.stock.com

Die Pkw-Hersteller erheben von Autofahrern und ihren Fahrzeugen zu viele Daten. Das hat ein Test der Stiftung Warentest ergeben.


Datum:
29.09.2017

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Vernetzte Autos sind die Zukunft. Das konnte man auf der aktuellen IAA immer wieder hören – und immer mehr Fahrzeuge sind schon heute mit Smartphone und Servern der Hersteller verbunden. Die Zeitschrift „Stiftung Warentest“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe  (10/2017) unter dem Titel "Schnüffler an Bord" untersucht, was mit den Daten passiert und wie die Apps funktionieren.

Der erste Befund: Die Hersteller wollen keine Auskunft geben. Die Redakteure des Magazins verschickten Fragebögen an 13 wichtige Autobauer (Volkswagen, Toyota, Tesla, Skoda, Seat, Renault, Peugeot, Opel, Daimler, Hyundai, Fiat, BMW und Audi). Nur einer antwortete: Daimler. Alle anderen Hersteller „mauern“, so die Stiftung Warentest.

Die Tester bewerteten das Datensendeverhalten aller getesteten Apps als „kritisch“, die Infos zum Datenschutz wiesen teils „deutliche Mängel“, teils „sehr deutliche Mängel" auf. Die Redaktion kritisiert, dass viele der erhobenen und übermittelten Daten nicht notwendig sind und dem Grundsatz der Datensparsamkeit widersprächen. „Apps sollten nur solche Infos erheben, die für ihre Funktion nötig sind“, so die Stiftung Warentest.

Wer den kompletten Artikel lesen will, kann diesen hier für den Preis von einem Euro als PDF herunterladen. (tr)

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