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Alkoholisiert Rad fahren: Diese Grenzen gelten, diese Strafen drohen

Verschärfte Promillegrenzen für Radfahrer? Der Deutsche Verkehrsgerichtstag 2015 diskutierte darüber
© Foto: Pink Badger/Fotolia

Im Vorfeld des 53. Deutschen Verkehrsgerichtstages wurde darüber diskutiert, ob verschärfte Promillegrenzen für Radfahrer notwendig sind.


Datum:
27.01.2015
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Im Vorfeld des 53. Deutschen Verkehrsgerichtstages wurde darüber diskutiert, ob verschärfte Promillegrenzen für Radfahrer notwendig sind.

Die Deutsche Anwaltauskunft zeigt, welche Grenzen derzeit bestehen und welche Strafen alkoholisierten Radlern drohen. Wer stark alkoholisiert sein Fahrrad nutzt, riskiert massive Strafen. Bei einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,6 Promille gilt die absolute Fahruntauglichkeit. „Hier drohen zwei Punkte in Flensburg, zirka ein Monatsnettogehalt als Geldstrafe und zusätzlich die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU)“, erklärt Rechtsanwalt Swen Walentowski, Sprecher der Deutschen Anwaltauskunft. Zudem wird Strafanzeige gestellt, denn beim alkoholisierten Radfahren handelt es sich nicht um eine Ordnungswidrigkeit – sondern eine Straftat.

Mit Ausnahme der MPU drohen die aufgeführten Strafen allerdings bereits bei geringeren Promillewerten – nämlich dann, wenn der Fahrradfahrer den Verkehr gefährdet oder gar einen Unfall verursacht. Dies ist bei einem Wert von 0,3 bis 1,6 Promille der Fall. „Allerdings muss die Polizei in diesem Fall nachweisen, dass das Fehlverhalten auf den alkoholisierten Zustand zurückzuführen ist“, sagt Walentowski.

Und das sei gar nicht so einfach. „Normalerweise werden Fahrten von 0,3 bis 0,5 Promille nicht weiter geahndet, da es für die Behörden schwierig ist zu beweisen, dass etwaiges Fehlverhalten im Straßenverkehr aufgrund des alkoholisierten Zustands geschehen ist“, so Walentowski. Je geringer der Alkoholgehalt im Blut sei, desto schwieriger sei es, diesen Nachweis zu erbringen.

(Deutsche Anwaltsauskunft, tc)

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