Die Verkehrssicherheitsinitiative DON’T DRINK AND DRIVE (DDAD) hat ihre Aufklärungsarbeit an Schulen weiter ausgebaut. Gemeinsam mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) wurden im ersten Halbjahr 2026 bundesweit mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 19 Jahren zu den Risiken von Alkohol am Steuer informiert.
Ziel der Initiative ist es, junge Verkehrsteilnehmer für die Folgen von Alkoholkonsum im Straßenverkehr zu sensibilisieren und verantwortungsbewusstes Verhalten zu fördern.
Praktische Erfahrungen statt trockener Theorie
Im Mittelpunkt der Schulveranstaltungen stehen praxisnahe Angebote. Mithilfe von Fahrsimulatoren für Pkw und E-Scooter sowie sogenannten Rauschbrillen erleben die Jugendlichen, wie Alkohol Reaktionsvermögen, Wahrnehmung und Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Die Initiatoren wollen dadurch die Folgen von Alkoholkonsum im Straßenverkehr anschaulich vermitteln und das Bewusstsein für die Risiken schärfen.
Kampagnenbotschaft bleibt präsent
Eine begleitende Befragung zeigt, dass die Botschaft der Kampagne bei vielen Jugendlichen bekannt ist. Rund die Hälfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gab an, das Motto „DON’T DRINK AND DRIVE“ zu kennen und im Alltag zu beachten.
Die Kampagne setzt seit vielen Jahren auf Aufklärung und Prävention, um alkoholbedingte Verkehrsunfälle zu verhindern.
Alkohol bleibt Unfallrisiko
Trotz leicht rückläufiger Zahlen zählt Alkohol im Straßenverkehr weiterhin zu den häufigen Ursachen schwerer Unfälle. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrates ereigneten sich 2025 bundesweit mehr als 34.000 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss.
Besonders für Fahranfänger gelten strenge Regeln. Während der Probezeit sowie für Fahrer unter 21 Jahren gilt in Deutschland die Null-Promille-Grenze.
Aufklärungsarbeit soll fortgesetzt werden
Die Initiatoren wollen die Zusammenarbeit mit Schulen auch in den kommenden Jahren fortführen und weiter ausbauen. Ziel bleibt es, insbesondere junge Menschen frühzeitig für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Mit jeder Schulaktion soll die Botschaft gestärkt werden: Wer fährt, bleibt nüchtern.