Die demografische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass immer mehr ältere Menschen am motorisierten Straßenverkehr teilnehmen.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Fragen nach den Unfallrisiken älterer Kraftfahrer an Bedeutung. Am Zentrum für Alternskunde der Universität Bonn wurden Senioren, die in einen Autounfall verwickelt waren, befragt und medizinisch sowie psychologisch untersucht.
Die Ergebnisse haben gezeigt, dass das Alter allein keine Vorhersagen über die individuelle Leistungsfähigkeit und das Unfallrisiko erlaubt. Vielmehr führen spezifische Kombinationen aus alterskorrelierten Einbußen und Krankheit zu einem erhöhten Unfallrisiko. Diese Heterogenität soll bei künftigen Forschungen berücksichtigt werden.
(vb)