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Auslandsunfälle: In Italien kracht's am häufigsten

Damit die Schadensabwicklung bei einem Unfall im Ausland reibungslos klappt, kann der Autofahrer einige Vorkehrungen treffen
© Foto: GDV

29.683 Anrufe wegen eines Unfalls im Ausland haben deutsche Autofahrer beim Zentralruf der Autoversicherer 2015 gemeldet. Spitzenreiter ist erneut Italien. Welche Unterlagen und Telefonnummern Urlauber deshalb auf ihrer Reise immer mit dabei haben sollten, weiß der GDV.


Datum:
22.06.2016
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29.683 Anrufe, in denen Unfälle deutscher Autofahrer mit anderen Fahrzeugen im Ausland gemeldet wurden, bekam der Zentralruf der Autoversicherer im vergangenen Jahr. Das ist im Vergleich zu 2014 ein Anstieg von 5,5 Prozent. Mit 5.018 Unfällen hat es erneut in Italien am meisten gekracht, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

Gleich danach kommt Frankreich mit 4.999 gemeldeten Unfällen. Die vergleichsweise kleinen Niederlande liegen auf Platz drei und haben mit 3.933 Zusammenstößen den größten Anstieg mit Blick auf 2014 zu verzeichnen (11,1 Prozent). Eine Zunahme von ebenfalls elf Prozent gab es in Österreich. Es landet mit 3.048 Schadensfällen somit auf dem vierten Rang. Dahinter folgen Polen mit 2.242 und Belgien mit 1.538 Meldungen. Insgesamt 70 Prozent aller eingegangenen Telefonanrufe entfallen auf diese sechs Länder. Rückläufige Zahlen gab es 2015 nur in der Schweiz mit 925 Unfällen (minus neun Prozent) sowie in Spanien mit 1.128 Schadensmeldungen (minus 5,2 Prozent).

Wichtige Unterlagen nicht vergessen

Die Forschungsgemeinschaft „Urlaub und Reisen“ hat ermittelt, dass rund 15 Millionen Deutsche im vergangenen Jahr mit dem Auto in den Nachbarländern unterwegs waren. Damit bei einem Unfall die Schadensabwicklung reibungslos erfolgen kann, rät der GDV, alle dafür wichtigen Unterlagen und Telefonnummern auf die Reise mitzunehmen. Dazu gehören: der Europäische Unfallbericht, die Grüne Versicherungskarte, die Nummer des Zentralrufs (im Inland 0800 250 260 0; im Ausland +49 40 300 330 300) und die europaweit einheitliche Notrufnummer 112. Die inhaltlich und grafisch standardisierte Form des europäischen Unfallberichts vereinfacht die Aufnahme eines Unfalls. Das Formular kann als Durchschreibesatz bei jeder KFZ-Versicherung bestellt oder kostenlos bei der GDV beantragt werden.

Der GDV weist außerdem darauf hin, dass es in jedem EU-Land für jede Versicherung einen Ansprechpartner, den sogenannten Schadenregulierungsbeauftragten, gibt. Kennt der Geschädigte die gegnerische Versicherung allerdings nicht, kann er sie von einer Auskunftsstelle ermitteln lassen. In Deutschland ist dafür der Zentralruf der Autoversicherer in Hamburg zuständig.

(jg)  

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