Die Zahl der Motorradunfälle in Baden-Württemberg und der dabei Verletzten ist in der Motorradsaison 2011 gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent gestiegen. Diese Bilanz zieht der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall. Er führt diese „besorgniserregende Tendenz“ in erster Linie darauf zurück, dass viele Motorradfahrer zu schnell unterwegs sind. Wie Messungen an beliebten Motorradstrecken und an unfallträchtigen Straßenabschnitten gezeigt hätten, sei fast jeder sechste von 14.000 erfassten Motorradfahrern zu schnell gefahren. Exakt 486 Rowdys waren mehr als 40 km/h schneller unterwegs als die Polizei erlaubte. (dif)
Baden-Württemberg: Jeder sechste Biker fuhr zu schnell
Mit Geschwindigkeitskontrollen, Aufklärung und baulichen Maßnahmen sollen Motorradunfälle „im Ländle“ verringert werden.