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Bambi kommt meist ohne Vorwarnung

Im Herbst sollten Autofahrer besonders aufmerksam fahren, denn die Gefahr eines Wildunfalls ist jetzt besonders groß
© Foto: twystydigi/Fotolia

Im Herbst passieren die meisten Wildunfälle mit Personenschaden. Besonders groß ist die Gefahr während der Dämmerung.


Datum:
12.10.2015
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Im Herbst passieren die meisten Wildunfälle mit Personenschaden. Besonders groß ist die Gefahr während der Dämmerung.

Im Jahr 2014 verunglückten auf deutschen Straßen 2.842 Menschen bei Wildunfällen. Unter die Räder kamen dabei auch gut 200.000 Rehe, Hirsche und Wildschweine. Neben dem Leid für Mensch und Tier ist auch der wirtschaftliche Schaden immens: So belaufen sich die jährlichen Leistungen der Teil- und Vollkaskoversicherer auf gut eine halbe Milliarde Euro.

Der ADAC weist darauf hin, dass die Gefahr, mit einem Wildtier zu kollidieren, in den Monaten Oktober und November besonders groß ist. Dies liegt in erster Linie daran, dass jetzt als letzte Getreideart der Mais abgeerntet wird und viele Tiere sich nicht mehr auf dem Feld verstecken können. Grundsätzlich können Wildunfälle zwar zu jeder Zeit passieren, doch die Gefahr nimmt im Herbst zu. Der Grund: Wild geht meist in der Dämmerung auf Nahrungssuche, also genau dann, wenn in der dunklen Jahreszeit der Berufsverkehr auf den Straßen ist.

Der ADAC rät, vor allem an Waldrändern und unübersichtlichen Feldern aufmerksam und vorsichtig zu sein. Es empfiehlt sich, das Tempo zu reduzieren, bremsbereit zu sein und den Straßenrand im Blick zu behalten.

Wenn plötzlich ein Tier auf der Straße oder am Straßenrand auftaucht, heißt es abbremsen, abblenden und langsam vorbei fahren. Nicht selten folgen auf ein Tier noch weitere Artgenossen.

Kann ein Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden, sollte der Fahrer das Lenkrad festhalten und eine Vollbremsung machen. Ausweichmanöver sollte man auf jeden Fall vermeiden – sie enden nicht selten an einem Baum oder im Gegenverkehr.

(ADAC/pt)

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