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Bosch will das Diesel-Problem gelöst haben

Bosch-Chef Volkmar Denner präsentiert einen VW Golf GTD, der künftige Stickoxid-Grenzwerte lächerlich macht
© Foto: Bosch

Revolution in der Dieselkrise? Mit einer modifizierten Abgasbehandlung sollen Stickoxid-Emissionen künftig kein Malus des Diesel-Motors mehr sein.


Datum:
26.04.2018
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Bei der Bilanzpressekonferenz präsentierte der Automobilzulieferer Bosch nicht nur wirtschaftliche Erfolgszahlen. Mit markigen Worten kündigte das Stuttgarter Unternehmen an, man habe einen Durchbruch in der Diesel-Technik erzielt: "Der Diesel hat Zukunft. Heute wollen wir die Debatte um das Ende des Diesels endgültig ad acta legen", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner.

Die Neuentwicklungen können die Hersteller angeblich dabei unterstützen, die Stickoxid-Emissionen von Fahrzeugen so drastisch zu senken, dass sie schon heute künftige Grenzwerte einhalten. Anhand eines VW Golf GTD präsentierte Bosch, was schon jetzt möglich sei: Lediglich 13 Milligramm Stickoxid pro Kilometer stoße der Mittelklasse-Wagen bei einer Normfahrt nach dem RDE-Standard aus und damit 107 Milligramm weniger als ab 2020 in Europa erlaubt sein wird. Das erreicht Bosch durch ein Temperatur-Management, das die Abgase warm hält und somit eine effiziente Reinigung ermöglicht und durch ein Luftsystem, das auch einen dynamischen Fahrstil ausgleicht.

Automobil-Experten äußerten sich etwas verhaltener zur Bosch-Entwicklung: "Die Begriffe Revolution und Durchbruch würde ich nicht verwenden, für mich ist es eher eine Evolution", sagte beispielsweise Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management.

(ms)

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