Die verstärkte Einführung des Car-Sharing könnte Europas Städte um 600.000 Autos entlasten, für die kein Parkplatz mehr bereit gestellt werden müsste. Deshalb sollte die Europäische Kommission den fachlichen Austausch darüber mit Fördermaßnahmen begleiten und die Kooperation zwischen dem Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und dem Car-Sharing fördern. Zu diesen Ergebnissen kommt das europäische Car-Sharing-Projekt „momo“. Koordiniert durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Bremen beschäftigten sich Partner aus acht Ländern mit dem Thema. Mit vertreten war auch der Weltverband für den öffentlichen Verkehr (UITP). Die Hansestadt dient mit ihrem Car-Sharing-Aktionsplan als Referenzprojekt. Wenn dort bis zum Jahr 2020 rund 20.000 Bürger das Car-Sharing nutzten, würde das die Stadt um 6.000 Parkplätze entlasten, hat der Senator ausrechnen lassen. (dif)
Car-Sharing könnte Städte stark entlasten
Ein von Bremen koordiniertes europäisches Projekt prophezeit eine hohe Entlastungswirkung für die Innenstädte.