-- Anzeige --

China: Digitaler Pranger zur Verkehrserziehung

So stellen sich das Chinas Behörden vor: Fußgänger gehen bei Grün. Aber das klappt nicht immer
© Foto: dpa - Report

Fußgänger, die in China bei Rot über die Straße gehen, müssen mit drastischen Maßnahmen der Behörden rechnen.


Datum:
04.07.2017
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Wie die Website www.heise.de berichtet, gehen chinesische Behörden derzeit gegen Fußgänger vor, denen rote Ampeln egal sind. Mit Gesichtserkennung und "Social Shaming", also öffentlicher Bloßstellung, wolle man Passanten hindern, bei Rot die Straße zu überqueren.

In Shanghai sei dafür ein System installiert worden, das Fotos der Rotsünder in Busse des Nahverkehrs übertrage, schreibt Heise. In Jinan werde an einer Versuchskreuzung renitenten Fußgängern erst selbst die Tat angezeigt, in der Polizeidatenbank abgefragt und schließlich mitsamt Wohnadresse und Namen an der Ampelkreuzung angezeigt.

Drei Euro Strafe, 20 Minuten gemeinnützige Arbeit

Die Behörden wollen damit gegen die vielen Verkehrsteilnehmer vorgehen, die Ampeln lediglich für Straßenschmuck halten. Nach Informationen der Behörden würden die Versuchskreuzung in Jinan bis zu 6.000 Menschen pro Tag bei Rot überqueren.

„Social Shaming“ soll nun die Lösung sein, um die Chinesen zu mehr Disziplin anzuhalten. Nach erfolgreicher Identifizierung werde ein Rotlichtvergehen mit einer Strafe von etwa drei Euro oder 20 Minuten gemeinnütziger Arbeit geahndet, berichtet Heise.

China hat bereits Erfahrung mit digitalen Prangern: Zuletzt ging das Land beim Kampf gegen Klopapierklau ähnlich vor. Die Folgen waren internationales Aufsehen und Berichterstattung.

(tc)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.fahrschule-online.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift FAHRSCHULE aus dem Verlag Heinrich Vogel. Diese ist das offizielle, überregionale Organ der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände ist. Im Mittelpunkt der redaktionellen Leistungen stehen die Fragen der Verkehrssicherheit. Technische, wirtschaftliche und verkehrsrechtliche Probleme werden ausgiebig erörtert.

www.fahrschule-online.de bietet ein umfangreiches Internet- Angebot für Fahrschulinhaber und Fahrlehrer mit täglich aktuelle Nachrichten und Produktinformationen sowie Kurzurteile für Fahrschulinhaber und angestellte Fahrlehrer.