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Fährt der Geheimdienst künftig mit?

Technischer Fortschritt kann in Zukunft auch unerwartete - und unerwünschte - Nebenwirkungen haben
© Foto: RioPatuca Images / Fotolia

Die Auswirkungen neuer Technik auf den Lebensstil der Gesellschaft werden in den kommenden Jahren weiter wachsen. Zum Beispiel könnten selbstfahrende Fahrzeuge die Arbeit der Geheimdienste verändern.


Datum:
12.02.2016
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Die Auswirkungen neuer Technik auf den Lebensstil der Gesellschaft werden in den kommenden Jahren weiter wachsen. Im Verkehrsbereich muss man nur an Themen wie vernetzte Fahrzeuge und die Pläne für autonomes Fahren denken. Dieser technische Fortschritt im Auto wird auch Auswirkungen haben, an die man im ersten Augenblick gar nicht denkt: auf die Arbeit der Geheimdienste. Dies zeigt ein aktueller Bericht von James Clapper, dem amerikanischen Geheimdienstkoordinator, über den Spiegel-Online berichtet hat. In diesem Bericht wird auf aktuelle Bedrohungen rund um den Globus eingegangen und ganz am Anfang steht das Kapitel „Cyber and Technology“.

„Wenn die Hersteller Geräte auf den Markt brächten, die nur minimalen Sicherheitsanforderungen genügten, dann sei das ein Problem für die zivile Infrastruktur – und für die US-Regierungssysteme“, ist auf Spiegel-Online zu lesen, wo der Geheimdienst-Koordinator James Clapper mit folgenden Worten zitiert wird: „Diese Entwicklungen werden eine Herausforderung für unsere Cyberabwehr und unsere Spionagepraxis sein, aber auch neue Möglichkeiten für unsere Ermittler schaffen.“ Geheimdienste könnten mit dem Internet vernetzte Dinge unter anderem zum Identifizieren, zum Überwachen oder zum Orten nutzen, ist in dem Bericht in ungwohnter Offenheit zu lesen.

Zu den Bereichen, die hier in Frage kommen, zählt Geheimdienst-Koordinator Clapper ausdrücklich auch selbstfahrende Fahrzeuge. Auch auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI) wird in dem Bericht eingegangen. Wenn man stärker auf Künstliche Intelligenz setze, die selbst Entscheidungen treffe, entstünden neue Schwachstellen für Cyberattacken, wofür der Bericht ein Bespiel vom Finanzmarkt anführt: „Falsche Daten und unvorhergesehenes Verhalten von Algorithmen hat in der Vergangenheit schon Fluktuationen im Aktienmarkt ausgelöst, weil man sich auf den automatisierten Handel von Finanzinstrumenten verlassen hat.“

(tom)

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